Fragen
Was Redaktionen, Forschende und Menschen aus dem Prättigau am häufigsten fragen.
Zuletzt aktualisiert: 13. August 2026
Ja. Sie ist aus dem realen Archiv gebaut: Schweizer und venezolanische Gerichtsakten, zeitgenössische Presse auf drei Kontinenten, darunter The Washington Post, The Evening Star, El Mundo aus Caracas, BLICK und BILD, dazu die Papiere, Briefe und Fotografien der Familie.
Eine siebzehnjährige schweizerisch-venezolanische Erbin, geboren am 20. Dezember 1947 in Caracas, einziges Kind von Othmar John Hitz. Im November 1965 verschwand sie aus ihrem Haus in Washington, was eine internationale Suche auslöste, und wurde in Caracas gefunden: verheiratet und mit einer drei Wochen alten Tochter. Die Schweizer Presse nannte sie den Goldspatz. Sie starb am 4. Februar 2019 in Miami.
Ein Buch, geschrieben von der Enkelin, und eine limitierte Serie mit sechs bis acht Folgen. Beides beruht auf dem Primärarchiv, das die Familie seit 1965 aufbewahrt.
Rund 144 Originaldokumente seit 1965: Presseausschnitte in vier Sprachen von drei Kontinenten, dazu Gerichtsakten, Briefe und Fotografien. Zwölf sind öffentlich. Der Rest bleibt unter Verschluss, bis die Geschichte erzählt ist.
Die zeitgenössischen Angaben widersprechen einander: zehn Millionen Dollar in der US-Presse von 1965, 43 bis 129 Millionen Franken in der Schweizer Presse, fünfzig Millionen Bolivar in Caracas. Der damalige Anwalt der Familie sprach öffentlich von einem bescheidenen Vermögen. Gesichert ist nur: erhalten hat es niemand aus der Familie.
Das Testament und der amtliche Rechnungsruf des Kreisamts Seewis (SHAB, 29./30. Januar 1960) schreiben beide Othmar John Hitz, geboren am 20. April 1899 in Chur. Die Familie kannte ihn als Jakob. John ist damit sehr wahrscheinlich der bürgerliche Name. Das Geburtsregister in Chur klärt es endgültig.
Noch nicht. Das Archiv der Region Prättigau/Davos hat bestätigt, dass ein Dossier zu Anna Maria Hitz im Bestand liegt. Die Einsicht ist nicht bewilligt. Dass eine Akte existiert, ist nicht dasselbe, wie Zugang zu ihr zu haben.
Schreiben Sie mir. Der Fall ist sechzig Jahre alt, und die Menschen, die sich erinnern, haben nicht mehr viel Zeit, es zu erzählen. Auch scheinbar Nebensächliches hilft. Zum Zeugenaufruf, oder direkt an elisabeth@thehitzinheritance.com.
Elisabeth Hitz, Autorin und alleinige Rechteinhaberin: elisabeth@thehitzinheritance.com